Sonntag, 10. November 2013

Der Taifun Yolanda (Haiyan) 

Für die es noch nicht mitbekommen haben: Eine riesen Katastrophe hat sich vor 3 Tagen auf den Philippinen abgespielt. Der Taifun Haiyan, der auf den Philippinen Yolanda genannt wird, hat in Visayas (dem mittleren Teil der Philippinen) großen Schaden angerichtet. Besonders in der Provinz Leyte hat Yolanda alles überrollt. Teilweise sind komplette Städte zerstört worden. Die philippinischen Medien sprechen von mehr als 10.000 Toten. Dementsprechend ist die Stimmung auch nicht betroffenen Städten wie Gensan sehr drückend. Mir und allen anderen "Afslern" geht es, soweit ich gehört habe, gut. 

Denkt an die Opfer und helft wenn es irgendwie geht!

Für weitere Informationen ist hier ein Link:
http://www.philstar.com/headlines/2013/11/10/1255159/typhoon-death-toll-could-reach-10000



Zerstörungen in der Stadt Tacloban
Die Stadt Tacloban auf der Insel Leyte (Quelle: Reuters, kein eigenes Foto)

Sonntag, 29. September 2013

Philippinisches Essen 


Wenn ich die philippinische Küche, die ich bis jetzt kennengelernt habe, beschreiben müsste, dann würde ich sie als bodenständig beschreiben. Die meisten Gerichte basieren auf Fleisch und Fisch. Das Hauptnahrungsmittel ist Reis, der Tagesbedarf an Reis liegt bei 200-300g, dass ist weltweiter Rekord. Neben Reis gibt es meistens Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchte, egal ob zum Frühstück, zum Mittag oder zum Abendbrot. Das Essen bei mir zuhause oder in den Restaurants ist meistens sehr stark gewürzt. Im allgemeinen mag ich es wenn Gerichte stark gewürzt sind. Doch hier hat der Ausdruck "stark gewürzt" für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen. Ich glaube meine Geschmacksnerven haben sich schon so an das stark gewürzte Essen gewöhnt, dass ich europäische Gerichte immer nachwürzen muss.

Es wird geteilt 


Man kann bei einer philippinischen Mahlzeit eigentlich nicht von einem Gericht sprechen. Das Prinzip ist mit den spanischen Tapas zu vergleichen. Nur das die "philippinischen Tapas" deutlich größer sind, soll heißen so groß wie ein Teller und pro Mahlzeit gibt es "nur" 2-4 "Tapas". Die "philippinischen Tapas" werden zwischen den einzelnen Personen geteilt, auch im Restaurant. Das jeder sein eigenes Gericht im Restaurant bestellt gibt es hier nur sehr selten. Man bestellt zusammen für alle.

Messer und Löffel 


Als Europäer ist man es gewöhnt mit Messer und Gabel zu essen. Hier isst man ausschließlich mit Löffel und Gabel. Das Messer kommt nur zum Einsatz, wenn etwas sehr schwer zu schneiden ist. Doch wenn es gebratene Gerichte gibt, wird meistens mit Händen gegessen, auch in Restaurants. Dementsprechend werden vor und nach der Mahlzeit die Hände gewaschen.

Obst


Neben den bekannten Früchten Mango, Ananas, Zitrone, Papaya und Banane gibt es auch viele lokale Früchte, die ich vorher noch nie gesehen habe: 
  • Lanzones 
  • Durian
  • Rambutan  
  • Marang 
  • Guyabano 
  
Lanzones
Rambutan
   
Durian
Marang
Guyabano

"Gemüse kommt selten allein"


Reine vegetarische Gerichte habe ich hier noch nicht gesehen. Zum Gemüse wird immer Fleisch hin zugegeben, obwohl es vermutlich wenige Länder auf der Erde gibt, die einen so großen Reichtum an Obst und Gemüse aufweisen können wie die Philippinen. Der vulkanische Boden ist sehr fruchtbar. Also Vegetarier haben es hier echt schwer ein Gericht ohne Fisch oder Fleisch zu finden. 
Auf besondere Gemüse Arten bin ich hier noch nicht gestoßen. Wenn es Gemüse gibt dann meistens Kürbis, Kartoffeln, Salat, Möhren und andere Wurzeln.

Suppen


Was hier als Suppe bezeichnet wird, ist für mich mehr heißes Wasser mit Fleisch/Fisch und Gemüse. Soll heißen pürierte Suppen, wie in Deutschland uns gibt es eigentlich nicht. Deswegen kriegt man schon etwas Sehnsucht nach einer Kartoffel- oder Kürbissuppe.

Getränke


Bei mir Zuhause gibt es entweder verschiedene Säfte oder stilles Wasser. In den Restaurants gibt es neben dem "Service Water" (Leitungswasser) meistens auch Softdrinks.
Die größte Biermarke hier ist San Miguel, die ca. 8 verschiedene Biersorten produziert. Ansonsten wird auch mal gerne ein Light Brandy getrunken.

Fastfood


Wenn man über philippinischen Essen spricht, muss man auch die vielen Fastfoodketten erwähnen, da hier sehr viel Fastfood gegessen wird. Nach meiner Meinung ist das zu viel... Neben Burgern und Pizza wird hauptsächlich Chicken mit Reis angeboten, selbst McDonalds bietet hier hauptsächlich Chicken mit Reis an. Die größten Fastfoodketten sind hier KFC, Mcdonalds, Jollibee und Chowking.

Meine persönlichen philippinischen Delikatessen 


Larchon

  • Wenn es was zu feiern gibt, dann gibt es meistens Spanferkel (Larchon). Also ein Ferkel, das über einem Feuer gebraten wird. Wenn es dann fertig ist, schneidet sich jeder etwas heraus. Das hört sich jetzt irgendwie schlimm an, ist es aber eigentlich nicht. Larchon ist auf jeder Party der Renner. Nach spätestens 20 Minuten ist nur noch der Kopf und das Skelett übrig. 

Kinilaw
  • Das ist Roher Fisch mit etwas Knoblauch, Zwiebeln, Chili, Limone. Ist oft scharf, aber ist hier fast zu meinem Lieblingsgericht geworden.

"Streetfood"


Gensan ist bekannt für Streetfood. Auf dem Bürgersteig oder am Straßenrand gibt es kleine Stände oder offene Geschäfte, die kleine Mahlzeiten oder Snacks für sehr wenig Geld verkaufen. Das sind meistens sehr einfache Essen:

  • Pastil (Reis mit etwas Soja Soße)
  • Gebratener Fisch 
  • Gebratene Organe  
  • Balut (ein 16,18 oder 21 Tage altes Hühnerei)
  • Pfannkuchen
  • Frittierte Fleisch- oder Fischspieße
  • Ei mit einer Soße 
  • Pansit (philippinische Nudeln)  
  • Gemüse 
Ich esse relativ häufig "Streetfood", weil vieles gut schmeckt und man zahlt pro Essen nicht mehr als 20 Peso (ca. 35 Cent).

Ein Stand mit "Streetfood"

Das Auge isst nicht mit 


Wenn mal man von den teuren Restaurants absieht, wird das Essen nicht gerade schön angerichtet. Das liegt zum einen, dass das Essen oft in Soße eingetaucht ist, andererseits glaube ich, dass man einfach nicht so viel Wert auf das Aussehen der Mahlzeiten legt. Hauptsache es schmeckt!

Es wird alles gegessen


Mit alles meine ich auch alles. Manches was in Europa als eklig angesehen wird, wird hier teilweise gegessen. Ich meine damit Innereien, Haut, Blut usw. Und zum Teil schmeckt das auch! Wenn man erstmal seine Voreingenommenheit ablegt hat, verliert man auch die Scheu davor.

Ein Beispiel: Beim Thunfisch wird nicht nur das Fleisch gegessen, sondern auch der Kopf, die Innereien und die Haut. 

Hier eine Liste was ich hier schon gegessen habe:
  • Fischkopf
  • Fischeier 
  • Fischhaut
  • Balut
  • Fischorgane 
  • Schweinehaut 
*Schmeckt fast alles richtig gut.

Meine Meinung 


Das philippinische Essen ist etwas ganz anderes als die deutsche oder europäische Küche. Doch schon jetzt konnte ich mich schon mit ihr anfreunden, obwohl mir Manches überhaupt nicht schmeckt, aber das ist wohl in jeder Esskultur so, werde ich versuchen einige Gerichte in Deutschland beizubehalten.

Freitag, 6. September 2013

Was in den letzten Wochen so geschah 

Fish Port 

Gensan hat einen großen Fischereihafen, wo hauptsächlich Tunfisch verarbeitet wird. Wir "Afsler" wurden eingeladen, den Hafen zu besichtigen. Dabei haben wir uns auch Verarbeitung des Tunfisches angeguckt. Aber das eigentliche Highlight war dann nach 2 Stunden Führung, den frischen Tunfisch, den wir essen durften!

Jede Menge Tunfisch

Intramurals an der MSU High School 

Die Intramurals sind ein Event, bei dem über 5 Tage Wettkämpfe zwischen den einzelnen Jahrgängen ausgetragen werden. Neben den Sportarten Basketball, Fußball, Volleyball, Badminton und Tanzen gibt es auch einen Modellwettbewerb und einen Gesangskontest. Ich war beim "Cheerdance" als Punktrichter eingeteilt. Dabei musste ich die Tanzgruppen und deren 7 minütigen Tanz bewerten, dabei kam es auf Kreativität und Synchronität an. Außerdem musste ich mit Jonathan zusammen das Fußballturnier organisieren und abwechselnd als Schiedsrichter die Spiele pfeifen. An den Intermurals Tagen ist keine Schule, den ganzen Tag gibt es Wettkämpfe und Turniere von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Ein Cheer Dance, den ich bewerten muss 

Das erste Spiel mit meinem Fußballteam 

Nach 4 Wochen Training war es dann soweit. Das erste Freundschaftsspiel gegen die Notre Dame High School. Das Spiel war sehr chaotisch, so hatten es Joni und ich auch ein Stück weit erwartet. Wenigstens sind wir das einzige Team in Gensan, dass den Ball nach einem Abstoß versucht flach zu einem Mitspieler zu passen und das soll schon was heißen. Das Spiel ging 3 zu 3 aus. Mit diesem Ergebnis konnten wir auf jeden Fall zu frieden, aber bis die Saison richtig losgeht, liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. 

Sponsoren für den die Kinder im Public Market 

Nach dem wir Freiwilligen jetzt vier Wochen mit den Kindern verbracht haben, versuchen wir jetzt Sponsoren für mehr Material zu suchen. Denn wir haben nur ein paar alte Schulbücher zu Verfügung. Peer hat schon einen Bericht über das Unterrichten im Public Market an der Holy Trinity High School vortragen, um ein wenig Unterstützung von der Schule zu bekommen. Außerdem hat der Bürgermeister in unserem Klassenraum vorbei geschaut und sich ein Bild von unserer Arbeit gemacht. Aber bis man tatsächlich Unterstützung von der Stadt bekommt, wird es wohl noch dauern, da die Bürokratie nicht besonders schnell ist, aber es ist zu mindest ein erster Schritt. 

Tuna Festival 

Gensan wird auch als "Tuna Capital" der Philippinen bezeichnet, da jährlich ca. 130.000 Tonnen Tunfisch gefangen und exportiert werden. Und jedes Jahr gibt es in General Santos City das Tuna Festival, wo es einen großen Umzug gibt. Wir AFS Leute durften auf einem Wagen, der als Schiff verkleidet war, mitfahren und die ganze Zeit Süßigkeiten in die Menge werfen. Außerdem wurde die ganze Zeit Party Musik gespielt und wir haben 5 Stunden durchgetanzt. Nach dem Umzug gab es dann am Oval Plaza (ein großen Sportplatz) eine Aufführung, wo die Geschichte der Fischerei in Gensan dargestellt wurde. 

Der Umzug beim Tuna Festival 

Donnerstag, 22. August 2013

Funrun 

Letztes Wochenende haben alle Austauschschüler und Freiwillige von AFS General Santos an einem Fundrun teilgenommen. Dabei kam die Startgebühr von 250 Pesos (ca. 4.50 Euro) einem guten Zweck zugute. Das Motto war "Run For Justice". Man konnte sich zwischen 3 km, 5 km und 10 km Laufdistanz entscheiden. Der Lauf hat um 5.30 am Samstag Morgen begonnen. Da sein mussten wir allerdings schon um 4.30, da der Veranstalter noch ein gemeinsames Aufwärmprogramm angeboten hat. Aber im Nachhinein war es gut, dass wir so früh aufgestanden sind, da es zur Mittags/Nachmittagszeit einfach viel zu heiß zum laufen ist. Peer und ich haben uns für die 5 Kilometer entschieden und da wir vorher ein wenig trainiert hatten sind wir ganz optimistisch an den Lauf heran gegangen. Doch schnell wurde uns klar, dass wir keine Chance auf die ersten drei Plätze hatten. Die ersten 5 Läufer waren so unglaublich schnell und der Erste erreichte dann auch eine Zeit von 18:15 Minuten. Ich kam als 6ter mit einer Zeit von knapp unter 20 Minuten ins Ziel. 

Eid´l Fitr 

Im Süden der Philippinen ist ein hoher Anteil der Bevölkerung muslimisch. Und so wurde auch in General Santos das Ende des Ramadans (Eid´l Fitr) gefeiert. Wir Freiwilligen haben im Namen von AFS, an der MSU High School kleine Essensportionen und kleine Karten mit Glückwünschen verteilt. Zuvor hatten alle Muslime ca. eine Stunde lang auf dem Schulhof gebetet. Das war für mich eine wirklich beeindruckende Erfahrung, weil ich in Deutschland noch nie so richtig mit der muslimischen Gemeinde in Kontakt gekommen bin. Nach dem Gebet haben dann die Männer und Frauen ihr Essen getrennt entgegengenommen. Alle Freiwilligen haben lange Sachen getragen, die Frauen mussten zusätzlich noch einen Schleier und die Männer einen kleinen Hut tragen. Als wir fertig mit dem Austeilen des Essens und der kleinen Karten waren, wurden wir von einem lokalen Fernsehsender interviewt und wir sollten unsere Eindrücke schildern.

Mittwoch, 14. August 2013

Die ersten zwei Wochen im Projekt 

Public Market

Nach zwei Wochen unterrichten, spielen und tanzen haben sich die Kinder an uns Freiwilligen gewöhnt. Insgesamt sind wir vier Freiwillige im Projekt, Maria, Nambra, Peer und Ich. Da wir ja noch kein Tagalog sprechen und die Kinder kaum Englisch verstehen, gab es am Anfang viele Kommunikationsschwierigkeiten. Doch mit der Zeit können wir uns mit Zeichensprache, Gestik und Mimik ganz gut verständigen. Die ersten Tage im Projekt haben wir viel gespielt, damit wir uns alle gegenseitig kennenlernen. In der zweiten Woche haben wir dann mit ein paar grundlegenden englischen Begriffen angefangen. Im Gegenzug haben uns die Kinder ein paar Wörter auf Tagalog beigebracht. So weiß ich zum Beispiel, dass Olo Kopf und Mata Augen heißt. Außerdem haben wir versucht einfache mathematische Aufgaben zu erklären oder den Kindern das Zählen von 1-20 beigebracht. Da die Kinder alle unterschiedlich alt sind (von 4-12 Jahren) und dementsprechend auch unterschiedlich viel Wissen haben, teilen wir die Gruppe immer auf uns Freiwillige auf. So hat dann jeder Freiwillige so ca. 5 Kinder mit denen man dann intensiver arbeiten kann. Für die Kinder ist es manchmal schwierig sich zu konzentrieren, weil sie es einfach nicht gewöhnt sind, da sie nicht in eine Schule gehen. Deswegen spielen wir viele Spiele, damit sie sich austoben können. Für den "Unterricht" haben wir ein paar Bücher, Hefte und Stifte, die wir benutzen können. Wir versuchen gerade über AFS und eine öffentlichen Behörde Geld für Stühle, Schulbücher und einen CD-Player zukommen. Außerdem haben wir nach einem Airconditioner gefragt, da es in dem Raum, der unter dem Dach des Public Market liegt, immer um die 35-40 Grad sind. Da ist man nach 3 Stunden komplett durchgeschwitzt. Aber trotzdem macht es uns Freiwilligen eigentlich fast immer viel Spaß, außer wenn die Kinder überhaupt nicht auf uns hören. Am meisten freut man sich, wenn die Kinder das Gelernte am nächsten Tag oder in der nächste Woche immer noch wissen.

Maria, Peer und Ich mit den Kindern


Peer und dich versuchen den Kindern die Farben auf Englisch beizubringen

Fußballtrainer 

Nach ungefähr 6 Trainingseinheiten haben wir die Highschoolschüler besser kennengelernt. Beim ersten Training haben Joni, ein anderer deutscher Freiwilliger, und ich erstmal ein Spiel auf zwei Tore gemacht, damit wir sehen wie hoch das Niveau ist. Ich war überrascht wie gut Einige spielen konnten, doch was den Jungs fehlt ist fußballerisches Verständnis. Um genau zu sein: Alle sind den Ball hinterher gerannt. Deswegen haben wir in den folgenden Trainingseinheiten versucht ihnen ein bisschen Spielverständnis zu vermitteln, durch verschieden Übungen. Das ist gar nicht so einfach, aber nach 2 Wochen klappt es jetzt schon ganz gut. Was echt cool ist, ist dass die Schüler wirklich lernwillig sind und sofort versuchen es besser zu machen, deswegen macht es uns Freiwilligen auch super viel Spaß. Das einzige Problem ist, dass wir zu wenig Material haben (Bälle,Leibchen, Hütchen). Wir trainieren immer nur mit 2 Bällen, bei einer Anzahl von 25 Schülern, dass macht es manchmal echt schwer... Aber wir haben mit der Schule und mit AFS gesprochen und wahrscheinlich kriegen wir jetzt etwas Geld für neue Materialien.

Der Fußballplatz, auf dem wir trainieren. 






Sonntag, 4. August 2013

Karaoke 

Filipinos lieben Karaoke. Auf jeder Party wird gesungen, so war es dann auch gestern Abend bei unser AFS Party. Lange hatte ich mich davor gedrückt, aber gestern musste ich nach mehreren Aufforderungen dann doch ans Mikrofon. Peer, auch ein Deutscher Freiwilliger und ich haben dann Angels von Robbie Williams und Summer of 69 von Bryan Adams vor ca 50 Leuten performt. Hier sind zwei Videos, die unser Gesangstalent eindeutig beweisen!

Summer of 69 


Angels

Davao 

Meine Gastfamilie und ich sind über das Wochenende nach Davao gefahren. Die flächenmäßig größte philippinische Stadt. Davao ist mit dem Auto 3 Stunden von Gensan entfernt und liegt direkt am Meer. Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben sind wir sofort mit einem Boot auf eine kleine Insel gefahren. Die Insel heißt Paradise Insel und sie hat ihren Namen auch wirklich verdient. Die Strände sind unglaublich: glasklares Wasser und weißer Sand-Strand, so wie auf den ganzen Postkarten. Dazu ein Frisch gepressten Mangosaft und das Paradies war perfekt. Am Tag darauf haben wir eine Art Stadtrundfahrt gemacht. Die Stadt wirkt auf mich sehr amerikanisch: Viele Leute fahren große Trucks und es gibt viele große Malls (Einkaufcenter). Davao ist eine sehr belebte Stadt, hier gibt es viele gute Schulen und Universitäten, die "reicheren" Familien schicken hier ihre Kinder hin. Außerdem ist Davao ein "No-Smoking" Stadt, dass heißt wer nicht an ausgewiesenen Plätzen raucht, muss 500 Pesos (ca. 9 Euro) bezahlen. Aber auch hier gibt es Armut, viele Leute betteln oder versuchen Snacks zu verkaufen. Es ist ein bisschen komisch, auf der einen Seite hat man dieses "Paradies" und auf der Anderen diese vielen armen Leute... Aber alles im allem war es ein sehr schöner Trip der sehr viel Spaß gemacht hat.

Davao
Das Boot mit dem  man zur Paradise Insel kommt 
Ich kuschel mit der Kokosnuss
Glasklares Wasser